Vergangene Veranstaltungen

Netzwerktreffen in Erlangen

11.–12. Mai 2017 — Institut für Geographie, Universität Erlangen-Nürnberg

Das Netzwerk „Digitale Geographien“ hat sich am 11.-12. Mai 2017 am Institut für Geographie der Universität Erlangen-Nürnberg zu seinem ersten Workshop 2017 getroffen, um aus einer technisch wie sozialtheoretisch informierten Perspektive raum-gesellschaftliche Aspekte der Digitalisierung zu diskutieren. Die TeilnehmerInnen, die sich aus GeographInnen, KartographInnen und GeoinformatikerInnen verschiedener Universitätsstandorte aus Österreich und Deutschland zusammensetzten, diskutierten unter anderem aktuelle Forschungsprojekte zur Industrie 4.0, zu kartographischer Informationsverarbeitung und zu Analysen von Datensätzen aus crowdsourcing-Plattformen. Am 12. Mai besuchten die TeilnehmerInnen das Bayerische Staatsministerium für Finanzen, Landesentwicklung und Heimat in Nürnberg, wo wir einen detaillierten Einblick in die Bestrebungen des Ministeriums zum flächendeckenden Ausbau von Internet-Breitbandanbindungen in Bayern erhielten. Der Workshop knüpfte an unsere Veranstaltung „Infrastrukturen digitaler Geographie“ in Frankfurt im Herbst 2016 an. Das nächste Netzwerktreffen „Digitale Geographien“ findet während des Deutschen Kongresses für Geographie (DKG) 2017 in Tübingen statt. Wir treffen uns am Sonntag, 1. Oktober 2017, um 18.30 Uhr im Asien-Orient-Institut, Abteilung für Orient- und Islamwissenschaft, Wilhelmstraße 113, EG links, Übungsraum 1 (Anfahrt: Busse 1, 7, 21 ab Uni, Haltestelle Landhausstraße, andere Straßenseite, 2. Haus stadteinwärts). Interessierte gerne willkommen!

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Workshop „Infrastrukturen digitaler Geographie“

6.–8. Oktober 2016 — Institut für Humangeographie, Goethe-Universität Frankfurt am Main

Digitale Technologien schreiben sich zunehmend in unseren Alltag ein. Diese Entwicklung wird vielerorts sichtbar, wenn etwa innovative Apps Anwendung finden, sich Kommunikationspraktiken verändern, oder an Bildschirmen neue Repräsentationen unserer Umwelt entstehen. In der Geographie kommen mit Geoinfomationsystemen und geographischer Datenanalyse nicht nur neue Methoden zum Einsatz, sondern es eröffnet sich auch ein breites Feld an sozialwissenschaftlichen Fragenstellugen, die sich mit den Rationalitäten und Wirkungsweisen digitaler Technolgien beschäftigen.

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Workshop „Produktion von Geodaten“

18.–20. Februar 2016 — Institut für Geographie, Universität Erlangen

Digitale Geoinformationen durchdringen unseren Alltag auf vielfältige Weise, sei es in Form von räumlich differenzierten Marketingstrategien, als Teil digitaler Infrastrukturen oder durch staatliche Überwachungspraktiken. Zudem sind längst die Allermeisten von uns zu kontinuierlichen ProduzentInnen von Geodaten geworden, auch wenn es uns nicht immer bewusst ist. Die komplexen sozio-technischen Herstellungsprozesse all dieser Daten bleiben dabei häufig im Verborgenen und werden unhinterfragt als so genannte black boxes hingenommen.

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Workshop „Digitale Geographie: Geodaten, Code und Gesellschaft“

26.–27. Mai 2015 — Institut für Geographie, Universität Erlangen

Obwohl digitale Geoinformationen als Massendaten (big spatial data) ein junges Phänomen der letzten Dekade sind, wurden in der (Geo-)Informatik bereits vielfältige Auswertungsmethoden entwickelt. Die Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Entstehungs-, Produktions- und Verwendungszusammenhängen dieser Daten wird bislang allerdings kaum gesucht. Diese Beobachtung war Ausgangspunkt eines Workshops am 26. und 27. März 2015 am Institut für Geographie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, der zur Etablierung einer solchen sozialwissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Geodaten in der deutschsprachigen Geographie und ihren Nachbarwissenschaften beitragen will.

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